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GNADENHOF – LEBENSWÜRDE FÜR TIERE E.V.

Unsere Tiere

Jedes Tier, das zu uns kommt, hat eine bewegte Vergangenheit.
Wir möchten Ihnen einen Teil ihrer Geschichten erzählen.

Ein Cockapoo namens Cooper

Cooper kam in einer sehr schwierigen Situation auf den Argenhof. Trotz großer Bemühungen seiner Familie kam es immer wieder zu Missverständnissen, die schließlich in ernsthaften Beißvorfällen und unberechenbaren Reaktionen mündeten. Hier fand Cooper das, was ihm zuvor gefehlt hat: mehr Mitsprache, weniger Druck und die Möglichkeit, sich selbstwirksam zu erleben. Schritt für Schritt konnte er Vertrauen aufbauen und Sicherheit gewinnen. Heute zeigt er sich deutlich entspannter und gefestigter im Umgang mit seiner Umwelt.
Grauer Esel

Zottel

Zottel stand beinahe ein ganzes Jahr auf unserer Warteliste, bevor wir ihn schließlich bei uns aufnehmen konnten. Da wir nur dann neue Tiere aufnehmen, wenn ausreichend Platzkapazitäten vorhanden sind, war es lange ungewiss, wann ein geeigneter Zeitpunkt kommen würde. Im Jahr 2020 ergab sich dann endlich die Möglichkeit: Durch die Zusammenlegung einiger Pferdegruppen in unseren Offenställen, deren Mitglieder sich erfreulicherweise sehr gut verstehen, wurden wertvolle Stallplätze frei. So konnten wir dem liebenswerten grauen Wallach Zottel, geboren im Jahr 2000, ein neues Zuhause auf dem Argenhof bieten – nachdem sich zuvor nirgends ein geeigneter Platz für ihn finden ließ. Heute lebt Zottel zufrieden inmitten unserer Eselherde und hat dort seinen festen Platz gefunden.

Graues Minischwein

Porky

Porky kam vor 3,5 Jahren als einjähriges Hängebauch-Minischwein über die Sendung hundkatzemaus mit Frank Weber zu uns. Seine frühere Besitzerin konnte ihn aufgrund der Krankheit ihres Mannes nicht mehr versorgen und fand keinen Platz für ihn. Porky kannte bis dahin keine anderen Schweine. Zwei Wochen später erhielt wir einen Anruf von der Tierrettung: Ein junges Mini-Hängebauchschwein, das ausgesetzt wurde, brauchte dringend ein Zuhause. Wir nahmen es auf und nannten es Winnie Pooh. Porky und Winnie Pooh wurden beste Freunde. Heute leben sie zusammen mit den von uns aufgezogenen Jungschweinen Dezi und Bel, die als wenige Tage alte Ferkel in einer Flugbox bei uns ausgesetzt wurden, in unserer Schweine-Offenstallanlage.

Drei braune Lamas liegen im Heu

Soleil, Soraya und Sorpresa

Vor einigen Jahren standen Soleil, ihr kleines Fohlen Soraya und der Hengst, der Vater des Fohlens, auf einem Pferdemarkt in Süddeutschland. Soleil, der ein Auge fehlt, wurde kaum beachtet, während sich die Menschen um das Fohlen scharten, was den Tieren großen Stress bereitete. Der Hengst versuchte, das Fohlen zu schützen, stürzte mehrfach und wurde dafür vom Händler getreten und geschlagen. Als jemand Soleil und ihr Fohlen kaufen wollte und sie über den Platz führte, geriet der Hengst in Panik und verletzte sich beinahe schwer. Soleil und das Fohlen waren ebenfalls panisch. Ein Mann, der das Geschehen beobachtete, kaufte kurzerhand alle drei Lamas und brachte sie auf den Argenhof.

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Das Fohlen wurde Soraya genannt, der Vater Anacho (er wurde kastriert). Überraschenderweise war Soleil tragend und brachte bei uns die kleine Sorpresa zur Welt. Die Familie lebt bis heute zusammen, nur Anacho verstarb nach einigen Jahren altersbedingt. Soleil ist mittlerweile über 20 Jahre alt und noch immer fit. Ihre Geschichte ist nur eine von vielen, die zeigen, wie oft Tiere als Ware ohne Respekt behandelt werden. Ein herzliches Dankeschön an alle Paten und Spender, die das Leben dieser Lamafamilie möglich machen.

Ein brauner Hund mit Spielzeug im Maul

Chicco 

Chicco, ein 9,5-jähriger Alaunt Dog, kam zu uns, nachdem sein Besitzer ihn kurz vor einer drohenden Beschlagnahmung durch die Behörden abgegeben hatte. In den ersten Jahren seines Lebens hatte Chicco nur wenig Kontakt zur Außenwelt, was dazu führte, dass er Situationen oft nicht richtig einschätzen konnte. Auf dem Argenhof hat er nach und nach gelernt, besser mit den verschiedenen Umweltreizen umzugehen und sich sicherer zu fühlen.

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Besonders wichtig sind ihm seine Bezugspersonen Volker und Carmen, die ihm Halt und Vertrauen geben. Auch Moni widmet sich intensiv seiner Betreuung und sorgt dafür, dass er sich weiterhin gut entwickelt. Chicco hat sich in der liebevollen Umgebung des Argenhofs sichtbar weiterentwickelt und ist heute ein viel ausgeglichenerer Hund.

Ein schwarzer Hund, neben ihm kniet ein Mann im Schnee

Toe

Toe, ein 2,5-jähriger Cane Corso, kam in letzter Minute vor der Einschläferung zu uns. Mittlerweile hat er großes Vertrauen zu uns aufgebaut und genießt die weiten Freilaufflächen in unseren Anlagen. Wir unterstützen ihn dabei, seine Unsicherheiten zu überwinden und stehen ihm zur Seite, wenn er keine Lösungen findet. Seine wichtigsten Bezugspersonen sind Christiane, Klaus und Simon, die sich liebevoll um ihn kümmern.

Ein weißer Hund mit schwarzen Ohren steht im Schnee und schaut freundlich in die Kamera

Akya

Akya kam schon in jungen Jahren aufgrund schwerer Beißvorfälle auf den Argenhof. Sie wurde ursprünglich von einem Hundehändler mehrfach weiterverkauft und immer wieder zurückgegeben. Zuletzt lebte sie in einer Familie, die mit ihrem Temperament überfordert war, am Ende ließ sie sich weder anfassen noch anleinen.

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Auf dem Argenhof durfte Akya Schritt für Schritt Vertrauen aufbauen, in sich selbst und in die Menschen. Besonders die Sucharbeit gibt ihr Sicherheit und stärkt ihr Selbstbewusstsein. Heute ist sie eine beeindruckende Hundepersönlichkeit, die ihren eigenen Weg gefunden hat.

Pegasus

2007 erreichte uns ein Notruf: Eine Tierpflegerin wollte eine Wildpferdherde retten, die für den Transport zur Schlachtung nach Italien vorgesehen war. Unter den Pferden waren fünf trächtige Stuten und ein sechs Wochen altes Fohlen. Da wir nicht alle aufnehmen konnten, wählten wir die tragenden Stuten aus. Als die Jungtiere von ihren Müttern getrennt werden sollten, ermöglichte ein Förderer, dass die gesamte Herde zu uns kam.

Insgesamt fanden 12 Wildpferde ein Zuhause auf dem Argenhof. Ein Fohlen, Pegasus, kam als Frühgeburt zur Welt und wurde in der Klinik gerettet. Da seine Mutter keine Milch hatte, wurde er auf dem Argenhof mit der Flasche aufgezogen.

Ein Wildpferd wird gestriegelt
Drei braune Ziegen mit eindrucksvollen Hörnern schauen direkt in die Kamera

Herbert, Hilde & Hannah

Zwei Jahre lang kümmerte sich eine tierliebe Frau liebevoll um die drei Ziegen eines Landwirts. Doch an Weihnachten erhielt sie eine erschütternde Nachricht: Der Landwirt wollte die Tiere schlachten.

Verzweifelt suchte sie nach einem sicheren Lebensplatz für die kleine Ziegenfamilie. Doch niemand wollte sie aufnehmen. Im allerletzten Moment konnte sie die drei durch einen Freikauf retten – und so fanden sie ihr neues Zuhause auf dem Argenhof.

Ein zotteliges schwarzes Pferd steht im Schneegestöber

Adamo

Adamo kam als Notfall zu uns, nachdem er drei Jahre lang isoliert mit Gänsen gelebt hatte. Der fünfjährige Einhoder (Kryptorchide) zeigte bei seiner Ankunft starkes, sich wiederholendes Verhalten, was auf seine hohen Stresslevel hinwies. Wir arbeiten nun intensiv daran, ihm Wege aus diesen Stresssituationen zu zeigen und ihn behutsam an den Kontakt mit Artgenossen zu gewöhnen.

Eine braune Katze schmiegt sich an eine Frau

Lola

Lola wurde als hochgefährliche Katze bei uns abgegeben, nachdem sie ihren Besitzer schwer verletzt hatte. Die Verletzungen im Gesicht und am Hals waren so schwer, dass wir es kaum glauben konnten. Trotz dieser Vorgeschichte hat Lola auf dem Argenhof eine zweite Chance erhalten und sich hervorragend eingelebt. Sie bewegt sich frei über das Gelände und genießt es, mit ihren Bezugspersonen zu kuscheln. Hier kann sie stressige Situationen meiden und hat uns gegenüber nie Anzeichen von Aggression gezeigt.

Jim Knopf

Jim Knopf kam wegen extremer Aggressionsprobleme zu uns. Er kam schwer verletzt, mit einem geschwollenen Kopf und starken Angstzuständen hier an. Aus purer Verzweiflung biss er um sich und griff alles an, was sich bewegte. Mittlerweile hat Jim großes Vertrauen in sich selbst entwickelt. Er liebt Abenteuer und schafft es immer öfter, auch in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben. Er wird zunehmend menschenfreundlicher und freut sich besonders über spannende Beschäftigungen wie Trailing und ausgiebige Streicheleinheiten.

Ein braunes Pony mit wuscheligem Haar steht in der Sonne

Quentin

Quentin ist ein fast 30-jähriges Mini-Shetty, das gemeinsam mit Ponyhengst Spike aus einer Notlage zu uns kam. Quentin liebt es, gemeinsame Spaziergänge zu unternehmen und natürlich ausgiebige Kuschelmomente. Ganz besonders freut er sich auch über Besucher des Argenhofs!

Ein Schaf spielt mit einer Frau in einer Halle

Shauny

Shauny kam zu uns, nachdem ihre Mutter wegen einer Euterentzündung getötet wurde. Eine Familie rettete Shauny und ihren Bruder Bobesch, zog sie mit der Flasche auf, und brachte sie schließlich zu uns, da es keinen anderen Lebensplatz für sie gab. Bobesch litt an einer schweren Entzündung, die zu einer Lähmung seiner Vorderbeine führte, und starb trotz intensiver Pflege. Shauny trauerte lange, fand aber neuen Halt bei den anderen Jungschafen und ihrer Lieblingsperson Franzi.

Ein Schafbock gibt einer Frau einen Kuss auf die Wange

Faxe

Faxe, ein junger Schafbock, wurde 2019 bei uns abgegeben, da er als Drilling nicht genug Milch bekam und von seiner Mutter verstoßen wurde. Da die Flaschenaufzucht in der Landwirtschaft oft unwirtschaftlich ist, brachte der Schäfer Faxe zu uns. Er wuchs hier mit Felix auf, einem anderen Lamm, das ebenfalls Flaschenkind war. Mittlerweile sind die beiden kastrierten Böcke 2,5 Jahre alt, voller Energie und erkunden gemeinsam die Welt, wobei Faxe besonders neugierig und abenteuerlustig ist.

Frieda

Frieda ist inzwischen eine stattliche, selbstbewusste Schweinedame geworden, die unglaublich liebevoll und kompetent ist. Sie ist eng befreundet mit den Schweinebuben Joe und Toni, und die drei verstehen sich prächtig. Frieda liebt es, mit der Rettungshundestaffel zu trainieren, was für eine Weile leider nicht möglich war. Umso mehr freut sie sich, wenn sie Besuch von den Staffelmitgliedern bekommt, wie hier von Renata.

Eine Frau gibt einem Schwein einen Knutscher auf die Schnauze
Ein Ochse vor blauem Himmel mit einer Frau

Victor

Victor, ein zweijähriger Ochse, weigerte sich kurz nach Pfingsten mit aller Kraft, in den Viehtransporter eines Metzgers zu steigen. Erst aus purer Angst sprang er schließlich in den Hänger, war jedoch nicht anzubinden. Am Schlachthof angekommen, durchbrach der panische Ochse in einem mutigen Akt die Rampentür des Anhängers, sprang über den Metzger hinweg und rannte in einen nahegelegenen Wald. Wochenlang blieb er verschwunden, tauchte nur gelegentlich auf und entkam jedes Mal. Erst kürzlich wurde er in einer gemischten Rinderherde gesichtet und schloss sich dieser an.

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Nachdem uns Anwohner und Menschen, die von seiner Flucht gehört hatten, eindringlich baten, den Ochsen zu retten, nahmen wir Kontakt zum Metzger auf. Nach mehreren Gesprächen war er schließlich bereit, Victor an uns zu verkaufen. Da Freikäufe nicht aus allgemeinen Spenden finanziert werden, starteten wir einen gezielten Aufruf. Dank eurer großzügigen Unterstützung konnten wir in kürzester Zeit die Summe für den Freikauf und den Transport aufbringen. Ihr habt Victor das Leben gerettet – vielen Dank! ❤️

Ein zotteliger Hund mit hellgrünem Ball

Neo

Neo kam durch die Sendung HundKatzeMaus auf den Argenhof, weil durch seine unberechenbaren Aktionen nur hier eine Chance für ihn möglich war. Er ist ein riesen Temperamentsbündel. Wir üben mit ihm die Kommunikation, die Mitsprache und vor allem die Bewältigung seiner Ängste.

Ein tiefschwarzer Rabe sitzt auf einer braunen Wasserschale

Krah

Krah, ein auf dem Argenhof aufgezogener und ausgewilderter Krähenjunge, besucht täglich unsere Ziegen. Obwohl er Teil der freilebenden Krähengemeinschaft ist, liebt er es, die Ziegen zu ärgern oder auf ihren Rücken zu schlafen. Trotz seiner frechen Art wird Krah von seinen tierischen Freunden sehr gemocht.

Ein weißer Schimmel mit hellen Augen und braunem Halfter

Quaiko

Quaiko wurde als Jungpferd schwer verletzt gefunden und zu uns gebracht. Dank intensiver medizinischer Betreuung erholte er sich vollständig, bleibt jedoch unreitbar. Er lebt auf dem Argenhof in einer Gruppe, die nach den Vorlieben der Pferde zusammengestellt ist.

Ein Tierpfleger gibt Futter in einen großen Behälter, umringt von drei großen Kühen

Buddy & Benji

Buddy und Benji sind bald größer als ihre Mutter Berry. Alle drei sind seit über einem Jahr auf dem Argenhof. Berry kam damals sehr dünn und geschwächt an, hat aber gut zugenommen und ist nun fit und gesund. Sie liebt ihren Sohn Buddy und ihren Ziehsohn Benji über alles. Berry wurde als kleines Kälbchen von einer Landwirtstochter aufgezogen und verbrachte viele Jahre als Milchkuh an der Seite des Mädchens.

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Nach der Geburt ihres letzten Kalbs konnte sie jedoch keine Milch mehr geben und sollte geschlachtet werden. Das Mädchen setzte sich mit aller Kraft für sie ein, und so fanden Berry, ihr Sohn Buddy und dessen bester Freund Benji gemeinsam ein neues Zuhause auf dem Argenhof.

Eine getigerte Katze sitzt im Stroh

Yuni

Yuni lebt gemeinsam mit ihren Geschwistern Voodoo und Vince auf dem Argenhof. Ihre Mutter Sierra wurde viele Jahre versorgt, bevor sie schwer verletzt und trächtig zu uns kam. Nach intensiver Behandlung und liebevoller Pflege konnte sie sich erholen und ihre drei Kitten bei uns zur Welt bringen. Die drei sind eng miteinander verbunden, genießen ihre Freiheit auf dem Hof und suchen zugleich die Nähe zu ihren vertrauten Menschen. Während Sierra später ihren Platz bei einer festen Bezugsperson fand, blieben Yuni und ihre Geschwister auf dem Argenhof.

Zwei graue Hühne auf einer Wiese im Sonnenschein

Greysi & Pimpa

Greysi und Pimpa kamen als letzte Chance auf den Argenhof, nachdem sie von ihren Menschen nicht mehr versorgt werden konnten. Die beiden verbindet eine ganz besondere Freundschaft: Wo Greysi hingeht, ist Pimpa nicht weit. Gemeinsam erkunden sie neugierig den Hof, genießen die Sonne und teilen sich ihre Lieblingsplätze. Ob beim Scharren, Sandbaden oder auf Entdeckungstour, sie sind immer Seite an Seite unterwegs. Unzertrennlich und voller Lebensfreude.

Ein Wildschwein steht im Schnee

Freddy

Freddy, 5 Jahre alt, musste wegen behördlicher Auflagen auf den Argenhof umziehen. Er wurde als Baby verletzt gefunden und von einem Ehepaar aufgezogen. Jetzt fühlt er sich hier wohl und genießt besonders die Spaziergänge mit Andrea.

Ein braunes Schaff mit viel Wolle

Paulchen

Paulchen, im März 2020 per Kaiserschnitt geboren, war das einzige überlebende Lamm eines Drillings und sollte geschlachtet werden. Dank des Einsatzes eines Mädchens fand er auf dem Argenhof ein neues Zuhause, wo er sich gut eingelebt hat.

Eine Gans badet in einem kleinen Teich mit Steinen

Grigio

Grigio und Bianco wurden in sehr schlechtem Zustand beschlagnahmt und kamen über ein befreundetes Tierheim zu uns. Beide waren stark geschwächt, und besonders um Bianco machten wir uns Sorgen. Doch mittlerweile sind sie gesund und unzertrennlich. Grigio liebt es zu baden, selbst bei Kälte, während Bianco immer auf seinen besten Freund achtet. Sie genießen ihr neues Leben auf dem Argenhof, wo sie gemeinsam alle Herausforderungen meistern.

Ein brauner Hund sitzt auf einem Trampolin und schaut mit heraushängender Zunge freundlich

Honey

Honey kam aus einer bewegten Vergangenheit auf den Argenhof. Als Welpe wurde sie in Rumänien auf einem Abfallhaufen gefunden und von Hand aufgezogen. Früh zeigte sie große Unsicherheit, die sich in Misstrauen und Angstaggressionen äußerte. Trotz aller Bemühungen ihrer Menschen wurde der Alltag zunehmend schwieriger, sodass schließlich ein passender Ort für sie gesucht wurde. Auf dem Argenhof durfte Honey zur Ruhe kommen und Vertrauen aufbauen. Heute zeigt sie sich als lebensfrohe, ausgelassene Hündin, die ihre Umgebung neugierig erkundet und die Nähe zu vertrauten Menschen genießt.

Ein dunkelbraunes Pferd steht auf der Weide

Gavani

Gavani, genannt Little Pony-Girl, lebte mit einem „Reisenden“ in einem Anhänger und wurde misstrauisch und scheu. Auf dem Argenhof hat sie nun ein sicheres Zuhause gefunden, bleibt jedoch aufgrund ihres Vorlebens vorsichtig und eigenwillig. Sie darf so sein, wie sie ist, und muss den Hof nie wieder verlassen.

Ein goldgelbes Schaf mit zwei kleinen schwarzen Lämmchen auf der Wiese

Sally, Milli und Kilo

Schafmama Sally brachte zwei Lämmchen zur Welt – doch sie hatte keine Milch, um ihre Kleinen zu versorgen. Die beiden waren dringend auf Hilfe angewiesen. Dank der Fürsorge ihrer bisherigen Besitzer durfte Sally gemeinsam mit ihren Lämmchen zu uns auf den Argenhof ziehen. Hier werden die Kleinen mit der Flasche aufgezogen, doch das Wichtigste ist: Die kleine Familie darf zusammenbleiben.

Clemens & Ludwig

Clemens und Ludwig, zwei siebenjährige Zwergzebu-Ochsen waren in großer Not, weil zwei Jahre lang kein Platz für sie gefunden wurde. Es ist wirklich kaum zu glauben, aber auch wir fanden niemanden, der die Beiden aufnehmen wollte. Deshalb sind sie auf den Argenhof gekommen. Sie haben ein großes Areal mit Offenstallbereich und haben sich gut eingelebt.

Zwei Ochsen, einer hellbraun, der andere weiß mit vielen schwarzen Flecken trinken aus einer Aluschale
Zwei Pferde stehen eng beisammen, einer ist schwarz, der andere weiß mit schwarzen Punkten

Piquero & El Ninjo

Piquero (26) und El Ninjo (27) lieben es, im Schnee zu spielen. Sie kamen aus einem Zirkus, wo sie stark vernachlässigt wurden. Heute sind beide fit und genießen ihr Leben in Freiheit.