Telefon 0049 7522 7079670 | Notfallnummer: 0049 172 7143137 | Email: info@der-gnadenhof.de

Vermittlung von Argenhof Hunden

Wenn Sie Interesse daran haben, einen Hund vom Argenhof bei sich aufzunehmen, dann dürfen Sie sich gerne bei uns melden. Bitte denken Sie daran, dass wir kein Tierheim sind und dass zu uns nur Hunde kommen, die sonst nirgendwo anders eine Chance erhalten. Deshalb lernen Sie bei uns schwer traumatisierte Hunde, Hunde, die durch Missverständnisse in der Mensch-Hund-Beziehung manches falsch verstehen und Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten kennen. Wir helfen den Hunden bei der Bewältigung von Ängsten und Aggressionen und bringen ihnen viel Selbstbewusstsein für ein Leben mit dem Menschen mit gegenseitigem Vertrauen, Respekt und gegenseitiger Rücksichtsnahme neu bei. Aufgrund der Vergangenheit ist es wichtig, dass die Hunde sich ihre Menschen ebenso heraus suchen dürfen, wie die Menschen auch ihre Hunde, deshalb lernen sie hier mit Zeit und individuellen Möglichkeiten mehrere Hunde kennen, die zu Ihnen passen könnten. Wenn Sie sich diese Zeit nehmen wollen, dann melden Sie sich bei uns!

Geschichten unserer Tiere

Jedes Tier das zu uns kommt, hat eine bewegte Vergangenheit. Wir möchten Ihnen einen Teil ihrer Geschichten erzählen:

Apu kennt die tollsten Flecken auf dem Argenhof. Er ist ein sehr erfahrenes Lama und er weiß ganz genau, was er will. Am liebsten ist er unter Freunden, aber so manches Mal genießt er auch die Ruhe an seinen Lieblingsorten…
Apu ist eines der ersten Lamas, denen wir vor über 20 Jahren aus größter Not helfen konnten. Damals war er 4 Jahre alt und er ist mit seinen inzwischen 25 Jahren absolut topfit. Apu läuft viel frei auf dem Hof herum, kennt alle Gefahren und besucht zu festen Uhrzeiten seine Freunde, wie die Ziegen und die Ponys.
Ursprünglich wurde Apu und seine Familie von ihren Menschen nicht mehr versorgt und die Lamas waren in einem sehr schlechten Zustand, kurz vor dem Verhungern, als sie zu uns kamen. Ein Lama schaffte es, trotz größten tierärztlichen Bemühungen nicht mehr und verstarb nach zwei Tagen an Organversagen. Alle anderen kamen durch die Tag- und Nachtbetreuung und enorme Pflege wieder zu Kräften und haben inzwischen ein hohes Alter erreicht.

Cookie (rot-getigert) wurde vor 20 Jahren, schwer krank und verletzt in einem Müllsack mit weiteren schwer kranken Katzen abgegeben. Seine beste Freundin war Ibis, mit der er im Müllsack hier ankam. Sie ist vor ca. 1,5 Jahren aufgrund ihres hohen Alters gestorben und Cookie trauerte lange Zeit, bis Marley (grau) immer wieder seine Nähe suchte und ihm Halt und Schutz gab. Seither sind die Zwei füreinander da und Marley passt gut auf seinen älteren Freund Cookie auf. ❤️ Sie machen alles gemeinsam, wie aus dem Wassereimer der Gänse zu trinken (sie haben natürlich eigene Wasserstellen) oder auch mitten im Hundebereich eine Pause zu machen. Sie können jede Situation auf dem Hof gut einschätzen 🙂 und wir passen sowieso auf die zwei Freunde gut auf.

Faxe ist inzwischen ein junger erwachsener Schafbock, der sehr genau weiß, was er will. Er genießt besonders die Zeit mit Carmen und Franzi auf den Wiesen, gemeinsam mit seinen Schaffreunden. Faxe sind aber auch die Beschäftigungsmöglichkeiten sehr wichtig und er ist extrem wissbegierig und abenteuerlustig!
Faxe wurde 2019 auf dem Argenhof abgegeben, weil er als Drilling von seiner Mutter, die zu wenig Milch für drei Lämmer hatte, nicht angenommen wurde. Leider rentiert sich eine Flaschenaufzucht in der Landwirtschaft nicht, kostet wesentlich mehr, als ein Tierkind wert ist und bedeutet deshalb oft das Todesurteil für die Kleinen. Der Schäfer von Faxe wollte das aber nicht und brachte ihn zu uns, weil wir auf die Flaschenkinderaufzucht spezialisiert sind und schon ein kleines Lämmchen zur Aufzucht hier hatten. So wuchs Faxe mit Felix zusammen auf dem Argenhof auf. Beide sind inzwischen 2,5jährige Böcklein (natürlich kastriert, weil sie mit anderen Schafen zusammen leben), die viel Unsinn im Kopf haben und für ihr Leben gerne die Welt erkunden.

Benni ist ein ca. 3 Jahre alter, kastrierter Ziegenbock, der in einem Verein für Menschen mit Handicap Zuhause war. Da er jedoch anfing, insbesondere Frauen aggressiv zu boxen, war die Situation mit ihm für den Verein nicht mehr tragbar. Der Verein suchte schweren Herzens einen Platz, denn man wollte ihm den Weg zum Schlachter auf jeden Fall ersparen. Für einen Ziegenbock, der Menschen unkontrolliert boxt, ist eine Platzsuche fast ausweglos, deshalb haben wir Benni geholfen.Hier lebt er tagsüber neben den Ziegen im Eingliederungsbereich und nachts im Stall. In den nächsten Tagen, werden wir ihn in die Ziegenherde integrieren und dabei natürlich auf alle gut achten…

UPDATE: Benni lebt sich sehr gut ein, er versteht sich schon prima mit den anderen Ziegen und er läuft sehr gerne über den Hof, um alles anzuschauen. ❤️

Zucko lebt seit 2019 bei uns auf dem Argenhof, weil er nirgendwo anders einen Platz gefunden hat. Er hatte einen schweren Autounfall und kann seitdem Kot und Urin nicht mehr halten, was eine private Haltung eigentlich unmöglich macht. Deshalb ist der Argenhof sein festes Zuhause geworden.
Der 5jährige Kater ist ein unglaublich lustiger und lebensfroher Kerl mit schier endloser
Freundlichkeit zu Mensch und Tier. Er genießt die
Erkundungsgänge auf dem Hof, die spannenden Suchspiele in Überraschungskisten für unsere Katzen, ausgiebige Streicheleinheiten und im frischen Stroh zu schlummern.
Die tägliche Pflege und das Sauberhalten von Zucko ist zwar aufwendig, aber da er eigenmotiviert mitmacht, gar kein Problem. ❤️

Hallo! Mein Name ist Gawani, auch Little Pony-Girl genannt. Mein vorheriges Leben war echt kein Zuckerschlecken, denn ich war mit einem „Reisenden“ unterwegs und mein Zuhause war ein Anhänger. Kein Wunder also, dass ich irgendwann die Nüstern gestrichen voll von diesem Leben hatte und dies meinem Besitzer auch deutlich gezeigt habe. Durch die Enge in dem Anhänger wurde ich sehr misstrauisch, scheu und richtig gefährlich für den Mann. Als wir durchs Allgäu kamen, hat er verzweifelt auf dem Argenhof angefragt, ob ich dortbleiben könne. Da die Argenhofler befürchteten, dass der Mann sich ansonsten eine andere Lösung für mich einfallen lassen könnte, durfte ich einziehen. Nun lebe ich hier schon eine ganze Weile, bin aber aufgrund meines Vorlebens nicht ganz ohne. Anderen Ponys gegenüber gebe ich mich selbstbewusst, komme aber gut mit ihnen klar. Bei Menschen ist es so: Wenn ich jemanden mag, bin ich nett zu ihm, aber wenn mir jemand nicht geheuer oder gar unsympathisch ist, kann ich immer noch ziemlich austeilen. Es sind halt die Erinnerungen an mein Vorleben, die in meinem Oberstübchen manchmal wieder zum Vorschein kommen. Da man mich auf dem Argenhof so nimmt, wie ich bin und geduldig und lieb mit mir umgeht, muss ich diesen geborgenen Ort niemals wieder verlassen!

Für uns ist es wichtig, dass wir für ein nicht mehr vermittelbares, altes oder krankes Tier regelmäßig finanzielle Unterstützung erhalten. Daher möchten wir die Idee der Patenschaft anregen!

Der Argenhof ist spezialisiert auf Hunde mit gesteigertem Aggressionsverhalten, die sonst nirgendwo eine Chance erhalten. Durch viel Erfahrung, großräumige Freilaufanlagen, ganz individuelle Unterbringungsmöglichkeiten, wie in Gruppenhaltungen und auch in Einzelbereichen, umfangreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und intensive Betreuung mit Kommunikations- und Selbstbewusstseinsförderung wird eine Bewältigung von Ängsten, Konflikten, Missverständnissen und dadurch ausgelösten Aggressionen möglich.Tina ist eine 10jährige Am.-Staff Hündin, die aufgrund eines Beißvorfalls beschlagnahmt wurde. Sie hat das seltene Glück, dass ihre Menschenfamilie völlig hinter ihr steht und mindestens zwei Mal in der Woche viele Stunden mit ihr, hier auf dem Argenhof, verbringt. Und in der restlichen Zeit kümmern sich Carmen, Maria, Michaela und Volker liebevoll um sie!

Amish wurde zu uns gebracht, weil sein Besitzer eine schwere Straftat begangen hatte und sehr lange ins Gefängnis muss. Da er von einem Sondereinsatzkommando aus der Wohnung geholt wurde und Amish alles an seiner Seite mitbekam, war er, als er auf dem Argenhof ankam, schwer traumatisiert. Im Schlaf hatte er schlimme Albträume und in gewissen Tagesmomenten schreckte er hoch, konnte Situationen nicht richtig einschätzen und er würde um sein Leben kämpfen, wenn wir ihm aus solchen Situationen nicht heraus helfen würden. Inzwischen hat Amish viel Vertrauen, ganz besonders zu Andrea entwickelt und wir geben ihm, so viel es nur geht, Rückhalt und Sicherheit.

Der kleinste Hund, der je auf dem Argenhof lebte, ist Ari. Ari sollte nur für zwei Wochen bei uns bleiben, denn sein Mensch hatte einen schweren Unfall, kam dadurch stationär in die Klinik und für Ari wurde so schnell nirgends ein Platz gefunden.Wir nehmen auf dem Argenhof nur Pensionstiere auf, wenn es bspw. von uns vermittelte Tiere sind oder es nirgends eine andere Möglichkeit gibt und wir Platz und Zeit haben. Leider konnte Ari nicht mehr zurück zu seinem Menschen und lebt jetzt dauerhaft auf dem Argenhof. Er ist 2010 geboren und hat eine Herzschwäche (wird tiermedizinisch bestens versorgt).

Herbert (links :-)) wurde, gemeinsam mit seinem Bruder Fridolin, von einem Jungen mit der Flasche aufgezogen, da die Mutter von den Zweien keine Milch gab. Der Junge setzte sich unglaublich für die zwei Schafböcke ein, aber er fand, als sie groß geworden waren, keinen Platz für sie, außer auf dem Argenhof. Herbert und Fridolin leben bei uns in der Flaschenkinder-Schafgruppe, in der auch Felix und Faxe integriert sind. Spaziergänge und Zeit mit ihren Bezugspersonen sind das Schönste für sieUnd natürlich lieben sie Schafkorn und Luzerne.

Ruby ist eine 15jährige Württemberger Stute, die aufgrund von Verkalkungen in den Gelenken und den Halswirbeln nicht mehr reitbar ist. Da sie einem Reitverein gehörte, Schulpferd war und nicht reitbare Pferde auf Dauer dort nicht zu halten sind, wurde dringend ein Gnadenhofplatz für sie gesucht. Nirgendwo anders gab es eine Chance für Ruby. Auch wir haben lange Wartelisten, aber im Oktober 2020 war der Tag gekommen, an dem Ruby auf dem Argenhof ankommen konnte…

Lisa und Zottel standen fast das ganze Jahr bei uns auf der Warteliste. Wir können nur Tiere aufnehmen, wenn genügend Platzkapazitäten zur Verfügung stehen. Da wir Pferde-Gruppen in den Offenställen zusammen gelegt haben und die Pferde sich sehr gut verstehen, haben wir Stallkapazitäten frei gehabt und konnten die in große Not geratene weisse Eseldame Lisa (geb. ’88) und den grauen Wallach Zottel (geb. 2000) auf dem Argenhof aufnehmen. Ihre Besitzerin verlor ihren Hof und kämpfte fast ein Jahr um ihre Tiere, konnte jedoch nur ihre zwei Hunde behalten.
Alle anderen Tiere fanden gute Plätze, nur für Lisa und Zottel fand sich niemand anderes als der Argenhof.

Muso ist ca. 14 Jahre alt. Die Besitzerin hatte ihn und 2 weitere Laufenten damals als Küken zu sich geholt und aufgezogen. Sie hatte über die Jahre immer mehrere Laufenten bei sich. Zum Schluss lebten nur noch Muso und seine Tochter bei ihr. Diese wurde jedoch vor einigen Tagen von einem Greifvogel getötet. Da die Besitzerin nicht wollte, dass Muso ganz alleine bleibt und sie es gerade noch verhindern konnte, dass der Greifvogel ihn sich auch noch holt, hat sie dringend einen Platz für Muso gesucht, was jedoch bei dem hohen Alter von Muso alles andere als einfach war.
Für eine Ente in dem hohen Alter ist zudem ein Zuhause-Wechsel nicht leicht, doch alleine zu leben und mit der Gefahr des Bussards war auch keine Alternative. Deshalb haben wir Muso in unsere Laufenten-Seniorengruppe aufgenommen.

Buddy und Benji sind inzwischen 1,5 Jahre alt und bald größer als ihre Mutter Berry. Alle Drei sind nun über ein Jahr auf dem Argenhof. Berry war, als sie ankam sehr dünn, aber sie hat inzwischen gut zugenommen, sie ist richtig fit und sie liebt ihren Sohn Buddy und ihren Ziehsohn Benji über alles…❤️Berry wurde als kleines Kälbchen von einer Landwirtstochter aufgezogen. Viele Jahre verbrachten die Milchkuh und das Mädchen miteinander. Doch nach ihrem letzten Kalb war Berry einfach zu alt, um weiter Milch geben zu können. Berry drohte die Schlachtung und das Mädchen setzte sich mit voller Kraft ein, dass ihr dieses Schicksal nicht widerfährt und sie einen Lebensplatz auf dem Argenhof bekommt. Wir nahmen Berry, gemeinsam mit ihrem letzten Kalb Buddy und seinem besten Freund Benji zusammen auf.

Piquero (26 Jahre, links) und El Ninjo (27 Jahre) spielen so gerne im Schnee. Beides sind inzwischen Senioren, aber sie sind topfit, haben viel Freude am Herumtoben und beide lieben den Schnee…

Von einer Tierschützerin wurden wir gebeten, vor Ort nach den Tieren aus einem Zirkus zu sehen und wenn möglich, zu helfen, denn die Tiere wurden stark vernachlässigt. Wir betraten ein dunkles, stickiges Zelt, in dessen hinterstem Winkel eine Box aus Eisenstäben zum Vorschein kam. Man hörte ein hektisches Schnauben und als die Augen sich langsam an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah man ein vor Aufregung zitterndes Pferd. Man erzählte uns, dass dieser Hengst aufgrund seiner Gefährlichkeit von niemandem mehr angefasst werden konnte und man deshalb die Gitterstangen benötigte. Ursprünglich sollte er in diesem Zirkus als Zuchthengst dienen, es traute sich jedoch niemand mehr zu ihm. Wir entschlossen uns, dem Hengst zu helfen. Es waren Momente der gemeinsamen Angst von ihm und uns, als El Ninjo das erste Mal wieder Tageslicht erblickte und dann doch wieder in die Dunkelheit des Anhängers musste, um mit uns zum Gnadenhof zu fahren. Anfangs war es alles andere als einfach mit ihm. Er respektierte keine Koppelzäune. Menschen, die ihn auf die Weiden führen wollten, griff er aus Angst massiv an. Viel Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen waren nötig, bis er seine Ängste langsam bewältigen konnte. Selbstbewusstseinsförderung und interessant gestaltete Spaziergänge halfen ihm Vertrauen zu seinen Pflegern aufzubauen. Inzwischen ist El Ninjo ein sehr ausgeglichenes, rücksichtsvolles und unglaublich teamfähiges Pferd. ❤️)

Wir leben auf dem Argenhof:

Hunde

Der Argenhof hat eine Platzkapazität für 40 Hunde. Vor allem verhaltensauffällige Hunde, die sonst nirgendwo mehr eine Chance erhalten, werden auf dem Argenhof aufgenommen. Aber auch Welpen, die ihre Mütter verloren haben, werden mit der Flasche groß gezogen. Vom Sicherheitsbereich, bis zum großzügigen runden Hundehaus und der vielseitigen Gruppenhaltung ist alles nach persönlichen Bedürfnissen ausgerichtet.

Pferde

41 Pferde unterschiedlichster Rassen leben derzeit auf dem Argenhof. Sie sind im Alter von 5 bis 49 Jahren. Die Pferde werden in Gruppen in unterschiedlichen Stallanlagen mit täglichem Koppel/Weidegang, je nach individuellem Bedürfnis, gehalten.

Katzen

17 Katzen leben frei auf dem Argenhofgelände und haben Zugang zu allen Verwaltungs- und Stallgebäuden. Zudem haben wir ein Eingliederungsgehege für Neuankömmlinge. Die Katzen haben uneingeschränkte Kontaktmöglichkeiten zu Menschen.

Lamas

In den Urlaub gefahren und die Lamas ohne Versorgung alleine gelassen, eingepfercht zwischen Pferden mit gebrochenem Bein und viele anderen Geschichten könnten unsere Lamas erzählen. Auf dem Argenhof leben sie in Offenstallanlagen mit angrenzenden Koppeln, die auch Hügel beinhalten, denn Lamas schlafen unendlich gerne darauf. Sie lieben Heu mit vielen Blüten und das tägliche Kamelidenfutter.

Schweine

In Offenstallanlagen und Freiläufen leben derzeit 14 Schweine unterschiedlichster Rassen auf dem Argenhof. Für die Wildschweine wurde ein ca 6000qm großes Gehege mit Wald, Bach und Suhlen gebaut. Die Minipigs haben zudem Zugang in das Wohngebäude.

Ziegen

10 Ziegen mit den unterschiedlichsten Schicksalsgeschichten leben im Alter von 3 Monaten bis 19 Jahren auf dem Argenhof. Sie leben in ihrem eingezäunten Gelände mit Kletter- und Beschäftigungs-Möglichkeiten und können sich auch frei auf dem Hof bewegen.

Esel

Momentan leben 8 Esel und 2 Mulis im Alter zwischen 4 und 40 Jahren auf dem Argenhof. Sie leben in zwei Gruppen in Offenstallanlagen mit artgerechtem Weidegang und Sandpadock.

Ponys

Die Argenhof-Ponys leben in einer Offenstallanlage mit weiterem Schatten- und befestigtem Fütterungsbereich. Das älteste Pony ist 49 Jahre alt und noch top fit. Weidegang und Beschäftigungsmöglichkeiten, sowie Fellpflege gehören zum täglichen Ablauf und Wohlbefinden dazu.

Rinder

8 Rinder leben auf dem Argenhof. Unser ältester Ochse ist 26 Jahre alt. Sie kommen aus katastrophalen Transportbedingungen, aus schlechten Haltungen oder von anderen Organisationen. Symbolisch stehen sie für eine unglaubliche Anzahl an Tieren, die für den Menschen oft nur Ware bedeuten.

Schafe

22 Schafe leben momentan in zwei Offenstallanlagen auf dem Argenhof. Unsere ältesten Schafe sind zwischen 21 und 28 Jahre alt. Sie sind im Sommer täglich auf den Weiden und erhalten altersgerechtes Sonderfutter. Unsere Flaschenkinder gehen auch gerne auf Spaziergänge mit.

Gänse, Enten & Hühner

Zur Zeit leben insgesamt 11 Gänse auf dem Argenhof. Vom 17 jährigen Höckerganter bis zu 1 jährigen Hausgänsen findet man die unterschiedlichen Gruppen entweder beim Baden in der Argen oder in den Anlagen mit Badeteichen. Die meisten Gänse leben völlig frei auf dem Hof und gehen nur nachts in den sicheren Stall. Die Enten und Hühner leben auf dem Argenhof in umzäunten Anlagen und auch frei auf dem gesamten Hof, so wie es individuell für das einzelne Tier möglich und am besten ist. Nachts haben sie einen abgesicherten Stall, zu dem sie auch tagsüber jederzeit Zugang haben.

Telefon 0049 7522 7079670 | Notfallnummer: 0049 172 7143137 | Email: info@der-gnadenhof.de