„Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.“
— Johann Wolfgang von Goethe
Einige unserer Tiere haben uns bereits verlassen. Sie haben auf dem Argenhof Sicherheit, Fürsorge und ein Zuhause gefunden, oft nach einem schweren Weg. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und tragen sie für immer in unseren Herzen.


Asia
Asia kam im Alter von 4,5 Jahren über eine Tierschutzorganisation zu uns und fand sich auf dem Argenhof schnell zurecht. Sie liebte Beschäftigungsspiele, neue Erkundungen und jede Möglichkeit, sich auszupowern. Besonders eng war ihre Bindung zu Carmen und Andrea, denen sie sehr vertraute. Ihre Lebensfreude und ihre Neugier werden uns in liebevoller Erinnerung bleiben.

Domino
Domino, ein Rottweiler-Rüde, galt nach mehreren Beißvorfällen als unvermittelbar und stand im Tierheim kurz vor der Einschläferung, bis sich seine Trainerin für ihn einsetzte. Im Sommer 2020 bekam er seine letzte Chance auf dem Argenhof. Hier fand er mit Moni und Carmen Menschen, die ihm Sicherheit und Vertrauen schenkten. Domino durfte bei uns ankommen und seinen Weg gehen.

Lesli
Lesli liebte die Freiheit und ließ sich lange von keinem Zaun aufhalten. Immer wieder geriet sie dadurch in gefährliche Situationen. Auf dem Argenhof fand sie schließlich ihren Platz: In ihrer Ziegengruppe fühlte sie sich sicher und angekommen und akzeptierte plötzlich auch die Grenzen um sie herum. Sie durfte hier die Freiheit erleben, die zu ihr passte.

Moritz
Moritz kam gemeinsam mit Paulinchen im jungen Alter auf den Argenhof. Die beiden wuchsen bei uns auf und wurden zu festen Bestandteilen ihrer Gruppe. Moritz übernahm gern die Rolle des „Chefs“, während Paulinchen ihren eigenen ruhigen Weg an seiner Seite fand. Beide genossen Fellpflege und gemeinsame Beschäftigung. Moritz bleibt uns als charakterstarkes und zugleich liebenswertes Schwein in Erinnerung.

Nassaja
Nassaja wurde über 40 Jahre alt und war damit unser ältestes Pferd. Sie kam ursprünglich aus einem Zirkus, in dem die Tiere stark vernachlässigt wurden. Auf dem Argenhof durfte sie viele Jahre in Gemeinschaft leben und ihre Zeit mit Pferdefreunden wie Dillon und Chanel auf der Weide genießen. Im hohen Alter ist sie friedlich gegangen. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit.

Lady
Lady kam im jungen Alter von nur 12 Monaten zu uns, geprägt von vielen Vorbesitzern und schwierigen Erfahrungen. Auf dem Argenhof durfte sie zur Ruhe kommen und Vertrauen fassen. Mit der Zeit zeigte sie ihre lebensfrohe, menschenbezogene Seite. Sie hat bei uns einen wichtigen Teil ihres Weges gehen dürfen und wird uns in Erinnerung bleiben.

Berry
Berry kam gemeinsam mit ihrem Sohn Buddy und dessen bestem Freund Benji auf den Argenhof. Nach vielen Jahren als Milchkuh sollte ihr Leben eigentlich enden, als sie keine Milch mehr geben konnte. Dank des Einsatzes eines Menschen, der ihr helfen wollte, bekam sie jedoch eine zweite Chance. Als Berry bei uns ankam, war sie sehr dünn. Mit der Zeit gewann sie ihre Kraft zurück und wurde zu einer festen Größe unserer Rinderherde. Besonders die enge Verbindung zu Buddy und Benji hat viele Menschen berührt.

Chicco
Chicco kam auf den Argenhof, nachdem sein Besitzer ihn kurz vor einer drohenden Beschlagnahmung abgegeben hatte. Die ersten Jahre seines Lebens waren von Isolation geprägt, vieles musste er erst kennenlernen und verstehen. Mit Geduld, Verständnis und der Unterstützung seiner Bezugspersonen lernte Chicco Schritt für Schritt, Vertrauen zu fassen und sich in seiner Umgebung zurechtzufinden. Aus dem unsicheren Hund wurde ein treuer Begleiter mit ganz eigenem Charakter. Trotz zahlreicher gesundheitlicher Herausforderungen hat Chicco nie aufgegeben. Mit beeindruckender Stärke und großer Lebensfreude meisterte er viele schwere Zeiten. In hohem Alter durften wir ihn schließlich in Würde gehen lassen. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und werden ihn nie vergessen.

Toni
Toni wurde nur sechs Jahre alt, für ein Hybridschwein ein besonderes Alter. Sein Körper war nicht für ein langes Leben gemacht, und trotz aller Bemühungen mussten wir ihn schließlich gehen lassen. Toni war eine beeindruckende Erscheinung mit einem besonders sanften Wesen. Er hat vielen Menschen gezeigt, wie selbstverständlich und berührend das Miteinander zwischen Mensch und Schwein sein kann. Er hat Brücken gebaut, Vorbehalte abgebaut und Spuren hinterlassen. Danke, Toni. Du fehlst uns sehr.
